Die Jury 2011


In der Jury des Sächsischen Förderpreises für Demokratie sind, neben jeweils einer Vertreterin oder einem Vertreter der auslobenden Stiftungen und des Freistaates Sachsen, prominente Personen aus Gesellschaft, Kultur, Medien und Wissenschaft vertreten.


Die Jury für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2011:

Dr. Dorothee Freudenberg war von 1996 bis 2004 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Sie ist Mitglied des Kuratoriums der Freudenberg Stiftung.

Anetta Kahane, aufgewachsen in Ost-Berlin, war erste und einzige Ausländerbeauftragte des Magistrats von Ost-Berlin. 1998 gründete Anetta Kahane die Amadeu Antonio Stiftung, deren hauptamtliche Vorsitzende sie heute ist.

Sebastian Krumbiegel wurde in Leipzig geboren und ist als Sänger und Musiker in der Band "Die Prinzen" und als Solokünstler aktiv. Als Mitglied der 13. und 14. Bundesversammlung nahm Sebastian Krumbiegel an den Wahlen des deutschen Bundespräsidenten 2009 und 2010 teil.

Rupert von Plottnitz ist Rechtsanwalt und Mitglied des Staatsgerichtshofes des Landes Hessen. In der Zeit von 1987-1995 und 1999-2003 war er Mitglied des Hessischen Landtags. In der Zwischenzeit (1995-1999) hielt er das Amt des Hessischen Staatsministers für Justiz und Europaangelegenheiten inne. Rupert von Plottnitz ist Vorsitzender der Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte.

Wolfgang Tiefensee war in den Jahren 1998 bis 2005 Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und von 2005 bis 2009 Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

Bastian Wierzioch arbeitet seit 2001 bei MDR Figaro als Redakteur und Reporter. Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig für den Studiengang Hörfunk Master und Moderator. 2010 erschien sein Roman "Doch dunkel", eine Parabel zur Auseinandersetzung des Individuums mit totalitären Gesellschaften.

Prof. Dr. Andreas Zick ist Professor an der Universität Bielefeld im Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung und betreut das zehnjährige Forschungsprojekt zur "Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit" mit.