Die Preisträger 2011

 
Am 9. November 2011 wurde zum fünften Mal der Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen. 67 Initiativen hatten sich in diesem Jahr für den Preis beworben, aus denen schließlich zehn für eine Prämierung nominiert worden waren. Der unabhängigen Jury gehörten Dr. Dorothee Freudenberg, Anetta Kahane , Sebastian Krumbiegel, Rupert von Plottnitz, Wolfgang Tiefensee, Bastian Wierzioch und Prof. Dr. Andreas Zick an. Insgesamt 18.000 Euro Preisgelder, verteilt auf zwei Hauptpreise à 5.000 Euro und acht Anerkennungspreise à 1.000 Euro, wurden bei der feierlichen Preisverleihung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden verteilt.

Jede der zehn ausgezeichneten Initiativen wurde von jeweils einem Jurymitglied oder einer Vertreterin/einem Vertreter der drei auslobenden Stiftungen porträtiert:
 

 

Die Gewinner der beiden Hauptpreise

 

Augen auf e.V. Oberlausitz

Innerhalb weniger Jahre hat sich in einer Region, die zu Beginn dieses Jahrzehnts noch als „national befreite Zone“ galt und wo es kaum Engagement gegen Rechtsextremismus gab, ein Verein etabliert, der auf sehr vielfältige Art und Weise für Demokratie und Weltoffenheit wirbt. Zum Artikel...

 

Buntes Bürgerforum für Demokratie Limbach-Oberfrohna

Ziel des Bürgerforums ist es, eine bunte und engagierte Bürgergesellschaft zu fördern, die ihre demokratischen Rechte und Pflichten wahrnimmt und auf diese Weise den örtlichen Jugendlichen als Vorbild zu dient. Zum Artikel...
 

 

Die Gewinner der acht Anerkennungspreise

 

AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Ziel der Initiative war und ist es seit dem Jahr 2008 durch verschiedene Projekte die Lebenssituation von Asylsuchenden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu verbessern und die Akzeptanz der Bevölkerung zu erhöhen. Zum Artikel...

 

AG Kirche gegen Rechtsextremismus

Seit vergangenem Jahr hält die AG in Kooperation mit örtlichen zivilgesellschaftlichen Akteuren regelmäßig Mahnwachen ab, um auch Menschen gegen Rechtsextremismus zu mobilisieren, die sonst nicht oder nur sehr schwer dazu bewegt werden können. Zum Artikel...

 

Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region

Das Bündnis aus knapp 30 Vereinen und Interessenvertretungen engagiert sich gemeinschaftlich gegen Rechtsextremismus und bildet ein starkes Netzwerk, das für die Werte der Demokratie und Menschenrechte in der Zwickauer Region eintritt. Zum Artikel...

 

chronik.LE

Das Projekt möchte Zivilgesellschaft, Politik und Medien als Informationsplattform gegen rechte Ideologien unterstützen. Durch Dokumentarberichte und als Archivquelle sollen BürgerInnen für die Themen Diskriminierung und Neonazismus sensibilisiert werden. Zum Artikel...

 

Firma Klausels

Unter dem Slogan „Extremis-Mus – Sächsisch. Bitter. Geschmacklos“ hat der kleine Fruchtveredelungsbetrieb nun eine Kampagne gestartet um auf kreative Weise staatlichen Repressionen zu begegnen. Zum Artikel...

 

Initiative "Bunter Schall als Widerhall"

Die Initiative „Bunter Schall als Widerhall“ richtet sich vor allem gegen ein örtliches Nazizentrum, wo bisweilen  Veranstaltungen mit mehreren hundert Personen stattfinden. Dafür sollen einerseits die Öffentlichkeit aufgeklärt und andererseits die Gegenproteste gebündelt werden. Zum Artikel...

 

InitiatorInnenkreis des Riesaer Appells

Mit dem Projekt „Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!“ soll für mehr zivilgesellschaftliche Beteiligung in Riesa geworben werden. Zudem sollen die BürgerInnen dazu ermutigt werden, sich aktiver und selbstbewusster mit Rechtsextremismus und Rassismus auseinanderzusetzen. Zum Artikel...

 

RAA Hoyerswerda/Ostsachsen

Die RAA will Kindern ein umfangreiches interkulturelles Bildungsangebot unterbreiten. Dabei sollen sie sich intensiv und kreativ mit fremden Ländern und Kulturen beschäftigen, sodass sie weniger anfällig für fremdenfeindliche Ressentiments werden. Zum Artikel...